Der „Bertholletia excelsa“, auch brasilianischer Nussbaum genannt, wächst in den tropischen Wäldern des Amazonas, einem komplexen und empfindlichen Ökosystem. Die Bäume können nur von einer einzigen Bienensorte bestäubt werden, die ausschließlich im Regenwald überleben kann. Um sich zu verbreiten ist der Nussbaum auf die Hilfe des „Agouti“ (ein südamerikanisches Nagetier) angewiesen, welches die harten Nusskapseln knackt und die keimenden Nüsse freigibt. Paranüsse können daher nur in diesen Tropenregionen gedeihen.
Die Nusskapseln, in denen die Früchte wachsen, haben eine harte Holzschale und wiegen etwa 3kg. Zwischen den Bäumen kann daher nur bei ruhigem Wetter gearbeitet werden, da herabfallende Nusskapseln zu schweren Verletzungen führen können. Die Erntehelfer sammeln die auf den Boden gefallenen Kapseln und öffnen diese vor Ort, um die Schalen nicht tragen zu müssen. Normalerweise werden Paranüsse mit Hilfe von Hitze geschält, um den Prozess zu erleichtern. Orkos-Paranüsse sind jedoch wie all unsere Ölfrüchte kalt geschält. Paranüsse gehören auch zu den nährstoffreichsten Nüssen, so sind sie sehr reich an seltenem Selen.

Der Geschmack ist angenehm mild mit einem Hauch an feinen Kokosnuancen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.